Rundbrief 2/2019 Sudan/Südsudan

Im Sudan hat sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 viel ereignet. Im August einigten sich die zivile Opposition und der Militärrat auf...

Sudan: Beschluss zur Aufhebung der Gesetze zur öffentlichen Ordnung

Ein Schritt nach vorn für die Rechte der Frauen Die sudanesische Regierung beschließt die Gesetze zur öffentlichen Ordnung aufzuheben. Die aufgehobenen Gesetze gaben der...

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Demokratische Republik Kongo: Die Regierung und die Vereinten Nationen müssen Tötungswelle in Beni stoppen

Als Antwort auf die Ermordung von mindestens 70 Zivilbürger_innen in den letzten zwei Wochen im Osten der Demokratischen Republik Kongos (DRK) äußerte sich Amnesty...

Briefmarathon 2019: Südsudan: Mit 15 zum Tode verurteilt

Hunderttausende Menschen machen jedes Jahr beim Amnesty-Briefmarathon mit: Sie schreiben Briefe für Menschen in Not und Gefahr. 2018 waren es weltweit 5,9 Millionen Briefe...

Südsudan: Die Justiz für Kriegsverbrechen darf nicht länger aufgeschoben werden!

Amnesty International fordert die Behörden im Südsudan dazu auf, die vorgeschlagene Absichtserklärung mit der Afrikanischen Union zu unterzeichnen und die notwendigen Rechtsvorschriften zu erlassen,...

Südsudan: Journalisten in Gefahr vor der Einheitsregierung

Am  31. Oktober 2019 griff ein Militäroffizier zwei Journalistinnen an. Weitere Stimmen zum Vorfall können Sie hier lesen. Weiterlesen

Lobbytag der Afrika-Kogruppen im Auswärtigen Amt

Nadja Ahmad von der Kogruppe Mauretanien / Burkina Faso / Côte d’Ivoire und Katja Nübler von der Kogruppe Burundi-Ruanda waren gemeinsam mit Vertreter_innen der...

Burundi: Eilaktion – Journalist_innen in Haft

Am 22. Oktober sind vier Journalist_innen des unabhängigen Nachrichtenportals Iwacu in den Nordwesten Burundis aufgebrochen, um Berichten über Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und einer bewaffneten...

Uganda: Parlament muss Gesetz zur Todesstrafe für schwulen Sex ablehnen

Als Reaktion auf die Ankündigung des ugandischen Ethik- und Integritätsministers Simon Lokodo, dass die Regierung die Einführung der Todesstrafe für einvernehmliche gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen...

Afrika: Staaten behindern die Bemühungen von kontinentalen Rechtsinstitutionen Menschenrechte zu bewahren

Afrikanische Rechtsinstitutionen sind durchweg frustriert über die unzureichende Kooperation und Unterstützung von Mitgliederstaaten der Afrikanischen Union (AU), die ausweglos versuchen ihre Unabhängigkeit und Autonomie...

Filmtipp: Sauti (Voice)

Das ostafrikanische Land Uganda ist in den letzten Jahren zu einem der weltweit wichtigsten Zielländer für Flüchtlinge geworden. Der Film portraitiert fünf junge Frauen in einem ugandischen Flüchtlingslager. Während des ganzen Films kommen die Frauen selbst zu Wort und erzählen von sich, ihrem Leben, ihren Taten, Erlebnissen, Zielen und Träumen. Der Film bietet somit Einblicke Weiterlesen

Südsudan: Hinrichtungswelle geht weiter

Zum internationalen Tag gegen die Todesstrafe am 10.Oktober stellt Amnesty International mit großer Sorge fest, dass am 27. und 30. September vier weitere Menschen im Südsudan hingerichtet wurden. Eine Person, die hingerichtet wurde, war zum Tatzeitpunkt noch minderjährig. Weiterlesen

Neuer Bericht und Aktion zu Südsudan: Kriegsverbrechen werden nicht untersucht

Schwere Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit prägten den Konflikt im Südsudan. Die Verantwortlichen aber bleiben straffrei, weil die Politik das Justizsystem dominiert. Seit dem Ausbruch des Konfliktes im Dezember 2013 wurde lediglich ein einziger Fall verfolgt, bei dem auch ausländische Mitarbeiter_innen einer Hilfsorganisation unter den Opfern waren. Weiterlesen

Public Statement: Südsudan

Amnesty International fordert den Südsudan auf, den nationalen Sicherheitsdienst zu zügeln und die Rechte auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung zu respektieren In seiner heutigen Rede vor dem UN-Menschenrechtsrat sagte Amnesty International, dass sie weiterhin besorgt seien über den geringer werdenden zivilen Raum für Südsudanesen im Südsudan und in Kenia sowie über das illegale Verhalten Weiterlesen

Sudan: Ehemaliger Präsident Omar al-Bashir darf internationalem Haftbefehl nicht entkommen

Der ehemalige Präsident des Sudans Omar al-Bashir muss sich vom 18.8. an vor einem Gericht in Khartoum verantworten. Ihm werden unter anderem Korruption und Verantwortung für die Ermordung von Demonstranten zur Last gelegt. Amnesty International fordert weiterhin die Überstellung al-Bashirs an den Internationalen Strafgerichtshof (ICC). Al-Bashir ist dort angeklagt wegen Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Weiterlesen

DR Kongo: Krise in Minen erfordert nachhaltige Lösung

Nach Berichten vom 17. Juni 2019 forderte die Regierung der Demokratischen Republik Kongo (DRK) mehrere Hundert Soldaten auf, Bergbauern von der Tenke Fungurume Mine (TFM), die im Besitz der China Molybdenum Company Limited (CMOC) ist, gewaltsam zu vertreiben. Afrewatch und anderen Medienberichten drang die Armee gewaltsam in die Minen ein, um die Minenarbeiter_innen zu vertreiben Weiterlesen

Uganda: Stella Nyanzi der Cyber-Belästigung von Präsident Museveni für schuldig befunden

Amnesty International sieht in dem Urteil eine ungerechtfertigte Kriminalisierung aufgrund freier Meinungsäußerung und fordert die Abschaffung des ‚Computer Misuse Act‘ von 2011.Die ugandische Regierung geht mittels dieses Gesetzes gegen Kritiker*innen und Oppositionelle vor und hatte in der Vergangenheit auch Stella Nyanzi wiederholt aufgrund regierungskritischer Äußerungen drangsaliert und festgenommen. Weitere Informationen in Englisch finden Sie hier. Weiterlesen

Südsudan: Behörden gehen in grenzüberschreitenden Einschüchterungskampagnen gegen Kritiker vor

Während im Sudan friedliche Proteste mit brutalen Mitteln unterdrückt werden, weiten auch die Regierungsbehörden im Südsudan ihre Versuche aus, Proteste zu zerschlagen: Mitglieder und Anhänger_innen der Red Card Movement (RCM) – einer neuen Bewegung, die von den Protesten im Sudan inspiriert ist – wurde sowohl im Südsudan selbst als auch in den Nachbarländern bedroht und überwacht. Das dokumentiert Amnesty International in einem neuen Kurzbericht, der gerade veröffentlicht wurde. Weiterlesen

DR Kongo: Urteil des Internationalen Strafgerichtshofs über Ntaganda bringt lang erwartete Gerechtigkeit

Bezogen auf das gestrige Urteil des Internationalen Strafgerichthofs (ICC) gegen Bosco Ntaganda, ehemaliger Anführer einer Rebellengruppe in der Demokratischen Republik Kongos (DRK), über Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, äußert sich Joan Nyanyuki, Amnesty International‘s Direktor für Ostafrika, mit den Worten: „Wir können nur hoffen, dass der heutige Urteilsspruch all denen, die von den durch Weiterlesen