Pressespiegel Äthiopien/Eritrea

Januar 2020

Nothilfefonds für Afrika

Über ihren Nothilfefonds für Afrika unterstützt die Europäische Union weiterhin Stabilität, Schaffung von Arbeitsplätzen und Bewältigung von Migrationsproblemen am Horn von Afrika, indem sie am 12. Dezember 2019 beschließt, 14 Programme mit 204,9 Mio. EUR aus EU-Mitteln zu finanzieren.

Eritrea: eine Herkunft, zwei Sichtweisen

Exileritreer sehen die Lage in Ihrer alten Heimat sehr unterschiedlich. Die einen glauben an einen politischen Wandel, die anderen stellen fest: „Ein Leben ist nichts wert in Eritrea“. Auch der Friedensschluss mit Äthiopien habe keine wirkliche Veränderung der Lage der Bevölkerung nach sich gezogen.

Eritrea: Wahlen? Vielleicht in 30 Jahren. Viele junge Leute verlassen ihren Staat

Die Hauptstadt Asmara gilt zwar als eine der schönsten Städte Afrikas – aber nur, weil sie „wie in einer Zeitkapsel konserviert“ sei: Keine Veränderungen in den letzten Jahrzehnten, seit Isayas Afewerki Präsident ist. Rund ein Fünftel der eritreischen Bevölkerung lebt im Ausland – weshalb man auch dort leichter an Informationen kommt, als im Land selbst.

 

April 2019

Ende des äthiopisch-eritreischen Frühlings

Im Juli 2018 schlossen Äthiopien und Eritrea einen Friedensvertrag und öffneten ihre Grenzen. Doch bereits seit Dezember gibt es Bestrebungen von Seiten Eritreas, die Grenzöffnung rückgängig zu machen. Nun wurde im März und April dieses Jahres die Grenze zwischen beiden Ländern immer weiter abgeriegelt. (DW – 30.04.2019)

Äthiopiens Premier Abiy Ahmed: Er herzt, er umarmt – und er führt Krieg

Abyi Ahmeds auf Versöhnung zielender Regierungsstil begeistert zwar seit einam Jahr große Teile der Bevölkerung – doch gibt es Gruppen, die die Situation ausnutzen und sich zum Kampf rüsten, um ihre Interessen durchzusetzen. Beobachter fürchten sogar einen Bürgerkrieg. (SPIEGEL ONLINE – 27.04.2019)

 

10. Mai 2020