Kategorie: News – Sudan

Neuigkeiten, Presseinformationen usw. ├╝ber den Sudan

Der Einsatz von Tr├Ąnengas f├╝hrt weltweit zu Menschenrechtsverletzungen

Der globale Handel mit Tr├Ąnengas ist international kaum reguliert und beg├╝nstigt so┬áMenschenrechtsverletzungen durch die┬áPolizei gegen friedliche Demonstrierende. Eine┬áneue Website von Amnesty International informiert ├╝ber den gef├Ąhrlichen Einsatz von Tr├Ąnengas und dokumentiert nahezu 80 Zwischenf├Ąlle in 22 L├Ąndern und Gebieten. Zu diesen L├Ąndern geh├Âren auch die Demokratische Republik Kongo, Kenia und Sudan. Weiterlesen

Sudan: UN beschlie├čen neue Friedensmission

Die Vereinten Nationen haben einstimmig beschlossen, dass die milit├Ąrischen Truppen ab Januar 2021 aus dem Sudan abziehen. Die Milit├Ąrmission UNAMID soll dann durch eine unbewaffnete Friedensmission ersetzt werden. Der Sicherheitsrat beschloss, die Operation UNITAMS (United Nations Integrated Transition Assistance Mission in Sudan) zu gr├╝nden, die den ├ťbergang zu Frieden und Demokratie in dem Land unterst├╝tzen Weiterlesen

Sudan: Nach ├ťbergabe von Ali Kushayb muss die Regierung Omar al-Bashir und weitere Angeklagte an den IStGH ├╝bergeben

Nach der ├ťbergabe von Ali Muhammad Ali Abd-Al-Rahman ÔÇ×Ali KushaybÔÇť an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) am 9. Juni 2020 sagte Deprose Muchena, Direktor von Amnesty International f├╝r Ost- und S├╝dafrika:

┬áÔÇ×Die Verhaftung von Ali Kushayb ist ein positiver Schritt in Richtung Gerechtigkeit f├╝r die Opfer der Verbrechen, die er angeblich in Darfur begangen hat. Die sudanesischen Beh├Ârden sollten darauf aufbauen, indem sie den ehemaligen Pr├Ąsidenten Omar al-Bashir und die beiden anderen Verd├Ąchtigen Ahmad Harun und Abdel Raheem Muhammad Hussein dem IStGH ├╝bergeben.ÔÇŁ Weiterlesen

Sudan: UN und AU m├╝ssen Schutz von Zivilisten in Darfur vorrangig behandeln

Der UN-Sicherheitsrat stimmt am 29.5.2020 ├╝ber eine neue „Special Political Mission“ (SPM) in Darfur ab und ob das Mandat f├╝r die AU-UN Hybid Operation in Darfur (UNAMID) erweitert wird. In den letzten Wochen kam es in allen Teilen Darfurs zu wiederholten schweren Ausschreitungen mit vielen Toten und Verletzten. Amnesty International fordert f├╝r die neue „Mission“, Weiterlesen

Coronavirus in Gef├Ągnissen: Staaten in Subsahara-Afrika m├╝ssen H├Ąftlinge sch├╝tzen

In den Staaten s├╝dlich der Sahara m├╝ssen dringend Ma├čnahmen ergriffen werden, um H├Ąftlinge in Gef├Ąngnissen vor COVID-19 zu sch├╝tzen. Amnesty International fordert unter anderem die Freilassung von gewaltlosen politischen Gefangenen, die ├ťberpr├╝fung von F├Ąllen von Untersuchungshaft und eine angemessene Gesundheitsf├╝rsorge und Versorgung mit Hygieneartikeln in allen Hafteinrichtungen. Amnesty publizierte hierzu am 20.4.2020 einen Bericht, in Weiterlesen

Sudan verbietet Genitalverst├╝mmelung (FGM)

Als eines der letzten L├Ąnder Afrikas hat die sudanesische ├ťbergangsregierung jetzt die Praxis der Genitalverst├╝mmelung (FGM) von Frauen verboten. Dieser Schritt wird besonders von Frauenrechtsaktivistinnen als gro├čer Sieg gefeiert. Im Sudan ist die gef├Ąhrliche Praxis der FGM weit verbreitet. Weiterlesen

Amnesty-Bericht zur Todesstrafe 2019

Amnesty International hat f├╝r das Jahr 2019 mindestens 657 Hinrichtungen in 20 L├Ąndern dokumentiert, ein R├╝ckgang um 5 Prozent im Vergleich zu 2018 (mindestens 690). Dies ist die niedrigste Zahl an Hinrichtungen seit einem Jahrzehnt, die Amnesty International verzeichnet hat. In AFRIKA┬á s├╝dlich der Sahara waren vier L├Ąnder von Hinrichtungen betroffen. Weiterlesen

Sudan: Jahresbericht 2019

Amnesty International hat den Afrika-Regionalbericht 2019/2020 ver├Âffentlicht. Der Bericht „Regionalbericht Afrika 2019“ analysiert die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres: Regierungen in mehreren afrikanischen Staaten, etwa Nigeria, versuchten im Jahr 2019 den Raum f├╝r zivilgesellschaftliches Engagement einzuschr├Ąnken. Gleichzeitig gingen Menschen in diversen L├Ąndern auf die Stra├če, um ihre Rechte einzufordern. Im Sudan wurden bei Protesten 177 Menschen durch Sicherheitskr├Ąfte get├Âtet und ├╝ber 300 verletzt. Dennoch lassen sich Aktivisten und B├╝rger in Afrika nicht einsch├╝chtern und gehen auf die Stra├če. Weiterlesen

Sudan: Sicherheitskr├Ąfte m├╝ssen f├╝r den Tod von Protestierenden zur Verantwortung gezogen werden

Die Proteste gegen die sudanesische Regierung von 2018 und 2019, die schliesslich zur Absetzung des Pr├Ąsidenten Omar al-Bashir f├╝hrten, wurden brutal niedergeschlagen. Mehr als 100 Menschen kamen dabei ums Leben, wie Amnesty International in einem neuen Bericht festh├Ąlt. An den brutalen Reaktionen gegen Demonstrierende waren alle bewaffneten Sicherheitskr├Ąfte des Landes beteiligt. Die Repression f├╝hrte zu mindestens 100 Toten und ├╝ber 700 Verletzten; es kam auch zu sexuellen ├ťbergriffen und Vergewaltigungen durch die Sicherheitskr├Ąfte, wie Amnesty International dokumentiert.

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Sudan: Neue Aktion zu Diskriminierung von Frauen

Nach monatelangen Protesten kam es im letzten Jahr zum Sturz des Langzeitpr├Ąsidenten Omar al-Bashir und zur Bildung einer ├ťbergangsregierung. Die friedlichen Proteste wurden vor allem von Frauen und jungen Leuten getragen. Das Bashir-Regime reagierte mit brutaler Gewalt, was in dem Massaker vom 3. Juni 2019 gipfelte. Es gab ├╝ber 100 Todesopfer und mehrere hundert Verletzte. Dabei gingen die Sicherheitskr├Ąfte besonders brutal gegen Frauen vor. Es kam zu vielen Vergewaltigungen und sexuellen ├ťbergriffen auf Frauen, auch w├Ąhrend der Haft. Weiterlesen

Sudan: Al-Bashir muss an den Internationalen Strafgerichtshof ausgeliefert werden

V├Âlkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Die Vorw├╝rfe gegen den ehemaligen sudanesischen Pr├Ąsidenten Omar al-Bashir wiegen schwer. Nun soll er endlich an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) ausgeliefert werden. Dies hat die derzeitige sudanesische Regierung Berichten zufolge bei Friedensverhandlungen ├╝ber die Region Darfur zugesagt. Amnesty International wertet eine Auslieferung von al-Bashir als l├Ąngst ├╝berf├Ąlligen Schritt, den Opfern jahrzehntelanger gravierendster Menschenrechtsverletzungen endlich Gerechtigkeit zu verschaffen. Weiterlesen

Rundbrief 2/2019

Rundbrief Sudan und S├╝dsudan 2/2019

Im Sudan hat sich in der zweiten H├Ąlfte des Jahres 2019 viel ereignet. Im August einigten sich die zivile Opposition und der Milit├Ąrrat auf eine dreij├Ąhrige gemeinsame ├ťbergangsregierung. 2022 sollen dann Wahlen stattfinden. Die neue Regierung unter der zivilen F├╝hrung von Premierminister Hamdok f├╝hrt momentan Friedensgespr├Ąche mit allen bewaffneten Rebellengruppen und versucht aus der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Landes herauszukommen. Die Proteste im Sudan gehen aber noch weiter, weil sich die Situation, besonders auf dem Land, noch nicht verbessert hat. Weiterlesen