Aktion: Todesstrafe im Südsudan

Der Südsudan hat im Jahr 2018 mehr Hinrichtungen durchgeführt als in jedem anderen Jahr seit seiner Unabhängigkeit im Juli 2011. Von Mai bis Ende Oktober 2018 wurden sieben Personen hingerichtet, darunter auch ein Jugendlicher. In diesem Jahr kam es bisher zu sieben weiteren Hinrichtungen. Amnesty International hat ermittelt, dass im Südsudan (Stand 22. November 2018) mindestens 342 Menschen zum Tode verurteilt waren, mehr als doppelt so viele wie noch 2011. Im Jahr 2017 haben die südsudanesischen Behörden vier Personen exekutiert, von denen zwei zum Zeitpunkt der Verbrechen, für die sie verurteilt wurden, minderjährig waren. Die Hinrichtungen waren ein eklatanter Verstoß gegen nationale und internationale Vorschriften, die die Verhängung der Todesstrafe gegen Personen, die zum Tatzeitpunkt unter 18 Jahre alt waren, streng untersagen.


Hier geht es zu unserer Aktion mit Appellbrief und Petition an den Präsidenten: