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Regionalverbund Zentral- und Ostafrika – Machen Menschenrechtsverletzungen an Staatsgrenzen halt?

Für die Menschenrechtsarbeit spielen zwar staatliche Strukturen und ihre Vertreter eine große Rolle. Trotzdem machen die Konflikte und Probleme im zentralen und östlichen Afrika eben keinen Halt an staatlichen Grenzen. Und selbst die Grenzen sind nicht fest – wie die Teilung des Sudans oder der Grenzkonflikt zwischen Äthiopien und Eritrea zeigen. Leider zeigen viel zu viele Beispiele, dass Menschenrechtsverletzungen oft mehrere Staaten der Region betreffen: Somalische Flüchtlinge leben unter menschenunwürdigen Bedingungen in Flüchtlingslagern in Kenia, Joseph Konys Lord’s Resistance Army aus Uganda operiert auch im Südsudan und Sudanesen mussten im Bürgerkrieg in die Nachbarländer Kenia, Äthiopien und Tschad fliehen.

Bisher gehören die Koordinationsgruppen Äthiopien / Eritrea, Kenia / Tansania, Somalia, Sudan / Südsudan und Uganda / DR Kongo zum Regionalverbund Zentral- und Ostafrika. Sie bestehen weiterhin als einzelne Gruppen, aber der Regionalverbund bündelt die Informationen, Aktionen und Rundbriefe der Gruppen. Alle interessierten Einzelmitglieder und lokalen Gruppen können also wichtige Neuigkeiten in einer Rundmail erhalten und erhalten darüber die Möglichkeit, für Menschenrechte in Zentral- und Ostafrika aktiv zu werden.

Der Rundbrief kann abonniert werden, indem ihr eine kurze Mail an abschira_hassan@yahoo.de schreibt oder das Kontaktformular ausfüllt.

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